Alles ist Chemie und ohne Chemie ist nichts

Was verändert sich?

So oder so ähnlich spricht jedes Fach über sich. Aber für unsere Schule kann man ganz klar feststellen, dass die Chemie die Basis aller Naturwissenschaften ist. Liegt sie doch räumlich im Erdgeschoss und somit unter den anderen beiden Naturwissenschaften.

Was ist denn Chemie und womit beschäftigt man sich im Unterricht?

Chemie ist die Lehre von Stoffen und ihrer Veränderung. Also lernt man erst einmal, was im chemischen Sinne Stoff sind und verändert diese dann.

Und wo hat man schon immer chemische Stoffe benutzt und verändert, wenn nicht in der Küche und im Haushalt.

Da trennt man die Stoffe Eiklar und Eigelb, muss Salz und Zucker unterscheiden oder diskutiert den alltäglichen Vorgang der Trinkwassergewinnung auf einer einsamen Insel.

Lernt man dann die chemischen Elemente kennen, so kann man erst einmal protzen, kennt man in der Geschichte oder Religion nur vier Elemente (Feuer, Wasser, Erde und Luft), so weiß der Chemiker zumindest von 118 Elementen zu berichten, auch wenn man die meisten davon nie zu Gesicht bekommen wird.

Experimentieren macht Spaß

Und diese Elemente eröffnen uns den wunderbaren Weg in das Kleine, den Mikrokosmos der Chemie mit seinen Atomen, Protonen, Neutronen und Elektronen.

Das Highlight dieses Faches liegt sicher nicht in der klaren Grundstruktur, sondern in der Veränderung von Stoffen. So ändert man Eigenschaften von Stoffen und kann auf dem Weg dahin nicht nur auf einfache Weise Gestank erzeugen, sondern auch Farbe, Licht und Feuerwerk.

Abgerundet wird das Fach durch einen freien Einstieg schon in Klasse 5, eine Chemie-AG, Wettbewerbe zu verschiedenen lebensnahen Themen, Wissenschaftsshows, ein fachübergreifendes Differenzierungangebot in Klasse 8/9 und eine traditionelle Fortführung in der Oberstufe als Abitur- und Leistungskursfach.