Schule feiert mit Oberbürgermeister und Sponsoren die Eröffnung

Oberbürgermeister Gregor Kathstede

Die umfassende Renovierung und Neugestaltung des naturwissenschaftlichen Experimentierraumes hat das Fichte-Gymnasium am Freitag, dem 14. November 2008, im Rahmen einer Feierstunde mit Oberbürgermeister Gregor Kathstede und Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie Vertretern des Kollegiums, der Schülerschaft und der Eltern gefeiert. Die Stadt Krefeld hat die vollständige Erneuerung der Raumtechnik übernommen. Spenden der LANXESS AG (rund 30 000 Euro) und der Aretz Stiftung (10 000 Euro) haben die komplette Neugestaltung möglich gemacht.

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS fördert mit seiner in diesem Jahr gestarteten Bildungsoffensive den naturwissenschaftlichen-technischen Unterricht an den Schulen der drei Stadorte Leverkusen, Dormagen und Krefeld. Fichte-Schulleiterin Waltraud Fröchte freute sich deshalb besonders, zur Eröffnungsfeier auch Dr. Silke Jansen begrüßen zu dürfen, die bei LANXESS für die Kommunikation mit Politik und Verbänden verantwortlich ist.

Dr. Silke Jansen, LANXESS

In ihrer Rede wies die Schulleiterin auf den Stellenwert hin, der dem Experiment im naturwissenschaftlichen Unterricht zukommt. Das Schülerexperimentieren besitzt einen besonders hohen Stellenwert im modernen Unterricht, da es die Selbsttätigkeit der Schüler und ihre Teamfähigkeit stärkt. All dem trägt der neue Raum im Fichte-Gymnaisum Rechnung, beispielsweise durch Energiemodule und mobile Übungstische, die durch ihre Flexibilität verschiedene Unterrichtsformen ermöglichen. Besondere Bedeutung hat in diesem Zusammenhang auch die Medienausstattung. Die interaktive Tafel erlaubt dem Lehrer den Zugriff auf Materialien aus dem Internet, die er mit dem Plenum genauso direkt auswerten und bearbeiten kann wie auch eigene Untersuchungen am Mikroskop.

OStD' Waltraud Fröchte

Die Gäste konnten sich davon überzeugen, was möglich ist, wenn die Stadt, eine Stiftung und ein großes Unternehmen zusammenwirken. Eine Präsentation des naturwissenschaftlichen Differenzierungskurses der Jahrgangsstufe 8 zeigte am Projekt "Niepkuhlen", wie Interesse geweckt und fächerübergreifendes, lebendiges Wissen vermittelt wird.

"Die Schule ist das erste Glied in der Kette der Nachwuchsförderung, die über die Hochschulen schließlich zu den Unternmehmen führt und letztendlich ihren Bestand sichert", sagte die Schulleiterin am Schluss ihrer Rede und verwies auf eine berühmtes Beispiel: Edmund Ter Meer, der nur sechs Jahre nach seinem Abitur an der damaligen Königlichen Provinzial-Gewerbeschule - dem heutigen Fichte-Gymnasium - 1877 eine chemische Fabrik gründete, die später unter dem Namen "Bayer" weltberühmt wurde und aus der schließlich LANXESS hervorgengangen ist.