Schultriathlon 2008

Voller Aufregung aber auch Freude kamen wir morgens am 24.6.08 zum Badezentrum Bockum um den Schüler-Triathlon zu absolvieren. Da wir alle zum ersten Mal dabei waren, lag eine gewisse Spannung in der Luft, als uns unsere Startnummern gegeben wurden und wir uns auf den Wettkampf vorbereiteten. Während wir unsere Sachen (Fahrrad, Sportschuhe usw.) in die Wechselzone stellten, konnten wir die jüngeren Sportler, die vor uns dran waren, gut beim Schwimmen, Rad fahren und Laufen beobachten. Nach ungefähr einer Stunde aufgeregten Wartens wurden wir zum Rundgang gerufen, bei dem uns die Strecke gezeigt wurde.

Danach war es soweit. Wir waren alle ganz schön aufgeregt vor dem Start, weil uns 200m, also vier Bahnen vom Beckenrand aus ziemlich lang erschienen. Wir versuchten, unsere Muskeln ein wenig aufzuwärmen und liefen ein wenig über das große Gelände. Dann hieß es "Schwimmbrille auf und rein ins Wasser". Die vier Bahnen wurden jeweils von zwei Mädchen besetzt. Der Start erfolgte im Wasser vom Beckenrand aus, an dem am Ende auch das Ziel war. Mit einem lauten Pfiff wurde der Wettkampf eröffnet und alle Teilnehmerinnen schwammen los. Viele benutzten den Brust-Schwimmstil, weil wir alle nicht sehr gute Schwimmerinnen waren. Man darf diese 200m nicht unterschätzen, sonst wird es nach einer Bahn (50m) schon sehr anstrengend. Ein gleichmäßiger Rhythmus ist erforderlich, damit man am Ende der Strecke nicht völlig abgehetzt ankommt, da man ja noch eine Rad- und eine Laufstrecke vor sich hat. Am Ende wird (falls erforderlich) den Teilnehmern aus dem Wasser geholfen, um dann direkt über die Wiese in die Wechselzone zu laufen, in der die Fahrräder stehen. Jeder beeilte sich, deswegen war es ganz schön chaotisch.

Wir waren alle ein wenig erschöpft, hatten aber den Biss, dann sechs Runden mit dem Rad auf einer holprigen Strecke zu fahren. Die Strecke, bestehend aus Rasen, Kies und Pflaster, war zum Radfahren nicht sonderlich gut geeignet, daher war es auch nicht schlimm, als wir erfuhren, dass anstatt den vorher angegebenen zehn Runden nur sechs anstanden, da der Wettkampf sonst zu lange gedauert hätte. Es verlief alles etwas chaotisch, weil die Lotsen, die dafür verantwortlich waren, dass alle auch sechs Runden fahren, manche Schüler verwechselten, und dadurch einige Schüler eine Runde mehr und einige eine Runde weniger fahren mussten. Sehr erschöpft kamen dann aber auch die letzten zum Laufen.

Das war die letzte Hürde, die wir Teilnehmerinnen bewältigen mussten: der 1000-Meter-Lauf. Es war eine besondere Erfahrung und außerdem eine gute Übung für die Kondition. Vielleicht konnte man sich hiermit auch beweisen, dass man den Willen hat, sich zu testen, dass man in der Lage ist, überhaupt so eine Strecke nach 200m Schwimmen und ungefähr 3km Fahrradfahren durchzuhalten und Spaß dabei zu haben. Es war uns allen zum Schluss egal, welches Ergebnis wir am Ende erzielten. Wir waren einfach nur froh, diese Erfahrung machen zu können und würden jedem, egal, ob er sportlich ist, oder nicht, auf jeden Fall empfehlen, daran teilzunehmen. Nach dem Wettkampf waren wir erschöpft, aber auch stolz auf uns und unsere Mitschüler, da ein gutes Gesamtergebnis erzielt worden war.

Und so endete der Tag mit einer Siegerehrung und Musik.

Hanna Eberhardt, Angelika Eirich, Alina Heimendahl, Alina Tappert, Vera Winitzki 

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