Fichte fördert: Das Konzept

Arbeitsraum für Kleingruppen

Das Konzept "Fichte fördert" dient der individuellen Förderung unserer Schülerinnen und Schüler in der Orientierungsstufe. Es soll in besonderer Weise unterschiedliche Eingangsvoraussetzungen ausgleichen und die Begabungspotentiale aller Kinder aktivieren.

Der Schwerpunkt der Förderung liegt auf dem Fach Deutsch. Hier umfasst das Fichte-Förder-Programm in der Jahrgangsstufen 5 und 6 neben dem vierstündigen Kernunterricht zwei weitere Stunden bei der Fachlehrerin bzw. dem Fachlehrer. Wir bemühen uns dabei um eine Binnendifferenzierung, was heißt, dass nicht nur auf die Bedürfnisse der Schwächeren eingegangen wird, speziell gefördert werden auch die begabteren Schülerinnen und Schüler. Zugleich nehmen wir Unterrichtsformen der Grundschule (z.B. freies Arbeiten) auf und führen sie entsprechend unserer Schulform weiter.

Für einzelne Schülerinnen und Schüler, die in Teilbereichen (z.B. in Rechtschreibung, Aufsatzlehre) noch unterstützt werden müssen, gibt es zusätzlichen Unterricht am Nachmittag, in dem wir in Kleingruppen gezielt auf die Schwierigkeiten eingehen. In diesem Zusammenhang nutzen wir auch die Möglichkeiten unseres Lernzentrums.

Um den Lernstand der Kinder festzustellen und sie gezielt fördern zu können, führen wir zu Beginn der Erprobungsstufe Tests zu Rechtschreibung, zum Textverständnis und zum Sprachgebrauch durch.

Auch Englisch gehört zu den sogenannten "Kernfächern": Wir bieten zu den vier Pflichtwochenstunden jeweils eine zusätzliche Englischstunde bei derselben Lehrkraft an. Das Konzept entspricht dem des Faches Deutsch.

Das Förderprogramm wird in der Erprobungsstufe ergänzt durch jeweils vier Methodentage, die fächerübergreifend – z.B. mit Biologie und Erdkunde – gestaltet werden. Texterfassung und Kommunikation stehen in der Jahrgangstufe 5 im Mittelpunkt. Ein Methodentag pro Jahrgang führt jeweils in grundlegende Computerprogramme ein. Die Methodentage werden in der Sekundarstufe I fortgeführt.