Die Welt hat viele Gesichter - Unsere Schule auch

Es gibt viele Gründe, seine Heimat zu verlassen: Angst vor dem Krieg, Hoffnung auf einen sicheren Arbeitsplatz, Aussicht auf bessere Bildung. Migration hat viele Gesichter und viele Geschichten. Und: Sie ist nicht erst ein Kind unserer Zeit. Die Historie Krefelds kennt dafür Beispiele: Krefelder Bürger, die in die neue Welt auswanderten und dort Philadelphia mit begründeten, oder die Mennoniten, die in unsere Stadt kamen und hier die staatliche Toleranz fanden, um ihre Religion zu leben. Mit ihnen kam damals der Wohlstand, und Krefeld stieg erst so zur Samt- und Seidenstadt auf.

Seit mehr als zwanzig Jahren führt das Fichte-Gymnasium begabte Kinder aus Zuwandererfamilien zum Abitur und macht ihnen Mut zur akademischen Karriere. Wir helfen unseren Schülerinnen und Schülern, ihre Talente zu entdecken und zu entwickeln, und sehen unsere Aufgabe darin, in allen die Lust zu wecken, etwas aus sich zu machen.

Die Mehrsprachigkeit und die kulturelle Vielfalt unserer Schülerinnen und Schüler erleben wir als Bereicherung. In „Fichtes Vereinten Nationen“ leben und lernen Kinder aus 17 Nationen miteinander und voneinander. Sie kommen z.B. aus Bolivien und Vietnam, aus der Türkei und Italien, aus Kasachstan und Sri Lanka.

Wie erfolgreich unserer Schülerinnen und Schüler ihre Ziele verfolgen, soll unsere „Galerie“ zeigen. Besonders stolz sind wir darauf, mit Arthur Eirich im Jahr 2008 wieder einen START-Stipendiaten unter unseren Schülern zu haben. Arthur, Hema und Galina erzählen selbst, wie Krefeld zu ihrer Heimat geworden ist und welche Zukunftswünsche sie haben.

Wir sind viele Kulturen. Wir sind eine Familie.