29.01.2016

Should old acquaintance be forgot, and old lang syne?

Das Fichte-Gymnasium verabschiedet sich von Frau Behler und Herrn Popovic

Die rhetorische Frage im berühmten Gedicht des schottischen Poets Robert Burns aus dem Jahr 1788, das auf der 1711 von James Watson veröffentlichen Ballade Old Long Syne basiert, stellt die Frage, ob Vertraute und Vertrautes und gute alte Zeiten in Vergessenheit geraten sollten.

Frau Behler und Herr Popovic waren der Schulgemeinschaft jahrzehntelang vertraut und diverse positive Rückblicke auf die alten Zeiten, die auf der Verabschiedungsveranstaltung am 29.01.16 präsentiert wurden, machten deutlich, dass die oben gestellte Frage klar mit "nein" zu beantworten ist.

Frau Behler war fast 38 Jahre an unserer Schule tätig. Seit 1979 hat sie zahlreiche Schülerinnen und Schüler erleben und prägen können. Sie unterrichte Englisch und Sport und war sehr häufig mit Klassenleitungen beauftragt. Dabei war sie eine umsichtige und einfühlsame Pädagogin, die mit ihrer Art der Schule einen guten Dienst erwiesen hat.

Als Koordinatorin der Erprobungsstufe war sie Mitglied der erweiterten Schulleitung, viele Jahre hat sie im Rahmen des German-American Partnership Program Gruppen zu unserer Partnerschule Palisades High School in Kintnersville, Pennsylvanien, begleitet. Frau Behler war an der Organisation vieler Sportveranstaltungen für unserer Schüler beteiligt. Darüber hinaus ist sie immer sportlich aktiv gewesen, sei es im Lehrersport oder bei der Teilnahme an der berühmten TorTour (jährlich Fahrradtour zur Burg Bischofstein).

Herr Popovic ist seit 1981 Mitglied der Kollegiums gewesen. Er war an unserer Schule nicht nur als Chemie- und Philosophielehrer aktiv, sondern auch als kompetenter und zuverlässiger Beratungslehrer der Oberstufe, der immer den "direkten Draht" zu den Schülern hatte. Er war jahrzehntelang Vertrauenslehrer der SV und Leiter der Chemie AG. Ferner betreute er als Wettbewerbsleiter den Regonalwettbewerb "Jugend Forscht" Regionalwettbewerb am linken Niederrhein. Es ist der größte Regionalwettbewerb in ganz Deutschland. Im letzten Jahr stellten über 400 Schüler aus Krefeld, Mönchengladbach, Neuss und anderen Städten am linken Niederrhein im Krefelder Seidenweberhaus ihre Forschungsarbeiten aus.

Herr Popovic war auch bekannt für seine guten und manchmal auch flachen Witze. Generationen von Schülern und auch Lehrer durften sie kennen- und schätzenlernen.

Er begleitete viele Studienfahrt und unzählige Fahrten zur Burg Bischofstein, was auch dazu führte, dass der erwähnte "direkte Draht" nie unterbrochen wurde.

Das Fichte-Gymnasium dankt beiden frisch gebackenen Ruheständlern für die geleistete Arbeit und wünscht für die Zukunft Gesundheit und alle Gute. Wir hoffen auf eine Wiedersehen bei unseren zahlreichen Schulveranstaltungen, wo wir sie herzlich willkommen heißen werden.