Das goldene Prag

Ziel der diesjährigen Studienfahrt der Q2 des Fichte-Gymnasiums

 

Alle Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrer waren am 29.09.14 pünktlich, doch der Bus hatte Verspätung. Die Vorfreude stieg, als der Motor des ferrariroten Doppelstockbusses mit dunkel getönten Fenstern und Ledersitzen startete. Geplant waren zehn Stunden Fahrt, es wurden 13. Nach einer sehenswürdigen Stadtrundfahrt mit Hindernissen – unserem Doppeldecker war manche Unterführung zu niedrig – stand der Bus schließlich auf dem Parkplatz des Hotels, das von uns begutachtet und für den Preis besonders angemessen beurteilt wurde. Der Abend wurde genutzt, in Kleingruppen die Umgebung zu erkunden.

Am Dienstag in der Innenstadt hieß es, der Frau mit dem richtigen Regenschirm, unserer Stadtführerin, zu folgen, die uns über den Pulverturm und die Karlsbrücke zum Hauptplatz Prags, dem Altstädter Ring führte. Letzter Standort: der Blick vom Altstädter Rathausturm über ganz Prag. Der eigenen Erkundung und Eroberung Prags war der Rest des Tages vorbehalten. Abends wurde dabei vor allem – wie auch an den folgenden Abenden - die Karlsbrücke unsicher gemacht. Ein Großteil der Stufe traf sich dort und verbrachte lustige und unvergessliche Stunden.

Am Mittwoch fuhren wir mit dem Bus ins ehemalige KZ Theresienstadt. Die Führung war sehr bewegend und zeigte ziemlich deutlich die grausamen Zustände im Lager.

Den Hradschin, die Prager Burg, besuchten wir am Donnerstag. Das letzte gemeinsame Event: eine Bootsfahrt auf der Moldau, ganz entspannt bei herrlichem Sonnenschein.

Am Freitag wurden die Zimmer um 8 Uhr geräumt, um 9 Uhr Start Richtung Heimat. Nach 10-stündiger Fahrt kamen alle gesund munter in Krefeld an.

Abschließend lässt sich sagen, dass diese Woche die Schülerinnen und Schüler näher gebracht hat und wir Prag mit dem einen oder anderen Zwischenfall und manch kleinem Geheimnis zurücklassen und in guter Erinnerung behalten werden.

Stefanie Koprek