KölnBonner Mathematikturnier 2013

Team 25: Fichte-Gymnasium

In vielen Bereichen des Lebens spielt die Mathematik eine zentrale Rolle.

Dennoch scheint der Umgang mit mathematischen Inhalten gerade im Hinblick auf den schulischen Kontext für viele Schülerinnen und Schüler eine polarisierende Wirkung zu haben.

Für viele ist es das Fach, welches sie nach eigener Aussage niemals verstanden haben und niemals verstehen werden. Für andere wiederum besticht die Mathematik durch ihren strukturierten Aufbau, ihren enormen Einfluss auf andere wissenschaftliche Disziplinen und nicht zuletzt durch ihren herausfordernden Charakter, welcher sich z.B. in einer Vielzahl von Knobelaufgaben, bzw. in diversen inner- und außermathematischen Problemstellungen zeigt.

Am 11.10.2013 trafen sich Schülerinnen und Schüler aus ganz NRW, und stellten sich jenem herausfordernden Charakter der Mathematik abseits der schulischen Inhalte.

Die Universität Köln und die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn richteten zum sechsten Mal das KölnBonner Mathematikturnier aus. An diesem Tag wetteiferten und knobelten ca. 400 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Landesgebiet in Köln um die Wette.

Eine Fichte-Schülerin und vier Fichte-Schüler des Q2 Leistungskurses Mathematik stellten sich ebenfalls dieser Herausforderung und reisten zusammen mit Herrn Heinrich zum Austragungsort an die Universität nach Köln.

Nach einer kurzen Anmeldephase ging es los. Die Schulteams nahmen an den dafür vorgesehenen Tischen in der Mensa Platz und warteten voller Spannung auf den Start. Es herrschte eine angespannte Atmosphäre in den Räumlichkeiten der Universität Köln.

Kurz darauf fiel der Startschuss zum Staffelwettbewerb am Vormittag. Dieser bestand aus 20 Aufgaben, welche jedes Schülerteam in einer Stunde lösen musste. Die Herausforderung der Aufgaben besteht darin, dass diese über den schulischen Rahmen hinausgehen und daher nicht detailliert im Unterricht vorbereitet werden können. Das geschäftige Gemurmel an den Tischen während dieser Zeit lies auf eine intensive Auseinandersetzung mit den Problemstellungen schließen.

Die begleitenden Lehrer fungierten dabei als Juroren bei schulfremden Teams.

Nach einer Stunde war die erste Hürde genommen. Das Abfallen der Anspannung war allgegenwärtig. Doch es war noch nichts entschieden.

Erst der Sum Of Us-Wettbewerb am Nachmittag, welcher in diesem Jahr unter dem Thema Mathematik und Sport stand, brachte eine Entscheidung. Die Schülerteams waren erneut auf ihr logisches Denkvermögen, Teamwork sowie ihre Geschicklichkeit angewiesen, um diese Hürde erfolgreich zu meistern.

Um die anschließende Korrekturzeit für die Teilnehmer kurzweiliger zu gestalten, erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, einen Vortrag zum Thema "Mathematik und Sport" zu hören, welcher sich inhaltlich an das Thema des Nachmittagswettbewerbs anschloss. Hierdurch war für die Teilnehmer erneut die Möglichkeit gegeben, den Arbeitsrhythmus an einer Universität näher kennenzulernen.

Bei der abschließenden Siegerehrung wurde den Erstplatzierten - neben verschiedenen Sachpreisen - der Wanderpokal in Form eines Modells des Pythagorasbaumes überreicht. Darüber hinaus gab es auch verschiedene Sachpreise für die zweit- und drittplatzierten Schülerteams.

Unser Team platzierte sich erfreulicherweise im obersten Drittel der teilnehmenden Schülerteams und erreichte damit eine beachtliche Leistung.

Nach einem anstrengenden, aber auch spannenden Tag kehrten wir am Abend voller positiver Eindrücke nach Krefeld zurück.

M. Heinrich