2500 Schüler ziehen im Sternmarsch vor das Rathaus

Gesammelte Wünsche werden in "Wunschboxen" an den Fachbereichsleiter Schule, Jürgen Maas, übergeben. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation.

Zu einem Sternmarsch unter dem Motto "Wir hauen auf die Pauke" haben sich rund 2500 Schüler des Fichte-Gymnasiums, der Gesamtschule Kaiserplatz und der Realschule Oppum am letzten Tag vor den Osterferien (30.03.12) auf dem Von-der-Leyen-Platz getroffen. In Begleitung eines Percussion-Spielers haben die Schüler gemeinsam ihre gesammelten Wünsche in "Wunschboxen" ihrer Schulen an den Fachbereichsleiter Schule, Jürgen Maas, übergeben, der den erkrankten Schuldezernenten Gregor Micus vertrat. "Der große Einsatz der Schüler hat mich sehr beeindruckt", betonte Maas. Er werde die Wünsche alle prüfen lassen, versprach er. Um keine übertriebenen Hoffnungen zu erwecken, schränkte er jedoch gleich ein: "Um Wünsche zu erfüllen, braucht man leider meistens Geld. Bei unserer derzeitigen städtischen Haushaltslage können sicherlich nicht alle verwirklicht werden, aber insbesondere da, wo sich Schulen und Eltern einbringen wollen, hoffe ich darauf, dass wir Wege finden."

Die drei Krefelder Schulen beteiligen sich am Modellprojekt "Kulturagenten für kreative Schulen" von der Kulturstiftung des Bundes und der Stiftung Mercator, die jeweils zehn Millionen Euro zur Verfügung stellen, um das Programm in insgesamt fünf Bundesländern (Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen) zu realisieren.

Das Modellprogramm "Kulturagenten für kreative Schulen" ist im vergangenen Herbst gestartet. Seither erhalten 30 NRW-Schulen, darunter die drei aus Krefeld, künstlerische Unterstützung von zehn Kulturagentinnen. Innerhalb von vier Jahren werden sie zusammen mit Schülern, dem Lehrerkollegium, der Schulleitung, Künstlern sowie Kulturinstitutionen in Nordrhein-Westfalen ein umfassendes und fächerübergreifendes Angebot der kulturellen Bildung entwickeln. Zugleich sollen langfristige Kooperationen zwischen Schulen und Kulturinstitutionen wie Museen, Konzerthäusern, Bibliotheken, Theatern, Kulturzentren oder Einrichtungen der Kulturellen Bildung aufgebaut werden.

Das Programm "Kulturagenten für kreative Schulen" möchte bei Kindern und Jugendlichen Neugier für die Kunst wecken und ihnen die aktive Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur ermöglichen. Es soll ein Umfeld geschaffen werden, in dem Kunst Wertschätzung erfährt und sich entfalten kann, um Kindern und Jugendlichen eine Bildung und Stärkung ihrer Persönlichkeit zu ermöglichen und ihnen die Chance zu eröffnen, künftige Akteure einer kulturinteressierten Öffentlichkeit werden zu können.

Quelle: www.krefeld.de

Link: Artikel in der Rheinischen Post