KölnBonner Mathematikturnier 2012

Teamwork, Schnelligkeit und Ausdauer: Olympia im Zeichen der Zahl

Die Auseinandersetzung mit mathematischen Fragestellungen stellt für viele Menschen oft ein Buch mit sieben Siegeln dar. Gerade deshalb scheint es so faszinierend, dass es Menschen gibt, die sich mit Freude und Hingabe dem Lösen mathematischer Probleme widmen. Sie sehen hierbei kein unüberwindbares Hindernis, sondern vielmehr eine Chance zur aktiven Auseinandersetzung mit der Mathematik.

Am 21.09.2012 trafen sich Schülerinnen und Schüler aus ganz NRW, um sich einer besonderen Herausforderung zu stellen. Die Universität Köln und die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn richteten zum fünften Mal das KölnBonner Mathematikturnier aus. An diesem Tag wetteiferten und knobelten ca. 400 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Landesgebiet in Bonn um die Wette. Fünf Schüler des Leistungskurs Mathematik des Fichte-Gymnasiums stellten sich ebenfalls dieser Herausforderung und reisten zusammen mit Herrn Heinrich zum Austragungsort an die Universität nach Bonn.

Nach einer kurzen Anmeldephase ging es los. Die Schulteams nahmen an den dafür vorgesehenen Tischen Platz und warteten voller Spannung auf den Start. Es herrschte eine angespannte, aber auch freudige Atmosphäre in den Räumlichkeiten der Universität Bonn.  Kurz darauf fiel der Startschuss zum Staffelwettbewerb am Vormittag. Dieser bestand aus 20 Aufgaben, welche jedes Schülerteam in einer Stunde lösen musste. Die Herausforderung der Aufgaben besteht darin, dass diese über den schulischen Rahmen hinausgehen und daher nicht detailliert im Unterricht vorbereitet werden können. Das geschäftige Gemurmel an den Tischen während dieser Zeit lies auf eine intensive Auseinandersetzung mit den Problemstellungen schließen. Die begleitenden Lehrer fungierten dabei als Juroren bei schulfremden Teams. Nach einer Stunde war die erste Hürde genommen. Das Abfallen der Anspannung war allgegenwärtig. Doch es war noch nichts entschieden.

Erst der Sum Of Us-Wettbewerb am Nachmittag, welcher in diesem Jahr unter dem Thema Zelluläre Automaten stand, brachte eine Entscheidung. Die Schülerteams waren erneut auf ihr logisches Denkvermögen, Teamwork sowie ihre Geschicklichkeit angewiesen, um diese Hürde erfolgreich zu meistern.

Um die anschließende Korrekturzeit für die Teilnehmer kurzweiliger zu gestalten, erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, einen Vortrag zum Thema "Warum stehen wir im Stau?" zu hören, welcher sich inhaltlich an das Thema des Nachmittagswettbewerbs anschloss. Hierdurch war erneut für die Teilnehmer die Möglichkeit gegeben, den Arbeitsrhythmus an einer Universität näher kennenzulernen.

Bei der abschließenden Siegerehrung wurde den Erstplatzierten - neben verschiedenen Sachpreisen - der Wanderpokal in Form eines Modells des Pythagorasbaumes überreicht. Darüber hinaus gab es auch verschiedene Sachpreise für die zweit- und drittplatzierten Schülerteams. Unser Team platzierte sich erfreulicherweise in der oberen Hälfte der teilnehmenden Schülerteams.

Nach einem anstrengenden, aber auch spannenden und interessanten Tag kehrten wir am Abend voller positiver Eindrücke nach Krefeld zurück.

M. Heinrich