01.04.2012

FiFoFu-Projekt 2012

Beesie in 0% Grünanteil-Umgebung

Lokale Grundlagenforschung mit hohem Nutzwert

Im Rahmen des lokalen naturwissenschaftlichen Schüler-Forschungsprojekts FiFoFu (Fichte erforscht Futter) untersuchte eine Gruppe von Fichte-Schülerinnen und Schülern, das Phänomen des scheinbar grundlosen Vertrockens von Pflanzen unter besonderer Berücksichtigung von Futterpflanzen. Ein Jahr lang fotografierte die Gruppe mit versteckten Kameras verschiedene Pflanzen und untersuchte dabei den Grünanteil in den Fotos. Besonders in den Sommermonaten stellte man fest, dass der Grünanteil fast 0% beträgt, so dass man in den meisten Fällen nichts Grünes mehr sehen konnte.

Insgesamt wurden etwa 5342 Fotos gemacht, die man nun am Ende des Schuljahres im Rahmen einer öffentlichen Präsentation präsentieren möchte. Um den neugierigen Besucher der Ausstellung nichts vorenthalten zu müssen, wird man wirklich alle Bilder zeigen, die im Format 40x60 cm vergrößert werden und die dann mit Spezialklammern an den Wänden, Fassaden und Fenstern des Gebäudes montiert werden.

Die Projektteilnehmer werden die Besucher durch die Ausstellung führen und dabei das Interesse der Besucher auf hervorragende Exponate fokussieren.

Einige Bilder brauner, vertrockneter Pflanzen werden auch auf der im April 2012 neu eröffneten  "Floriade" in Venlo gezeigt, denn diese alle zehn Jahre stattfindende niederländische Gartenausstellung zeigt in erster Linie grüne Pflanzen, so dass die Fichte-Fotos in dem NRW-Pavillon auf der Ausstellung eine willkommene Abwechslung bieten.

Beesie bei 35°C (98°F)

Die hier gezeigten zwei Fotos der Projektgruppe sind eine Sensation, denn die versteckte Kamera konnte das recht scheue, aus den Niederlanden eingewanderte Geschöpf Beesie bildlich einfangen. Es ist inzwischen bekannt, dass die Beesies sich besonders in grenznahen Gebieten Deutschlands unkontrolliert ausbreiten und offensichtlich dafür verantwortlich sind, unseren Futterpflanzen den Grünananteil zu entziehen. Dabei machen – wie man im Bild sehen kann – den  Bessies hohe Temperaturen offensichtlich nichts aus.

Ungeklärt ist allerdings noch das Problem: Wieso sind die Beesies nicht grün? Wir fragten Herrn Schüller, der die Projektgruppe FiFoFu vor Jahren von dem inzwischen pensionierten Biologen W. Obholzer übernommen hatte.  Herr Schüller: "Das ist wahrscheinlich eine Tarnung, damit unerkannt bleibt, dass sich Beesies Grünanteile der Futterpflanzen aneignen. Ich freue mich allerdings auf die 'Floriade' und erwarte auf entscheidende Hinweise aus dem Heimatland des Beesies. Wir werden auf der bis zum Herbst dauernden Ausstellung jeden Tag mindestens einen Projektteilnehmer abordnen, der die Besucher befragen kann." Herr Obholzer meint dazu: "Die ganze Untersuchung ist doch hoibscharig. Gruzinäsnglumpvarecktshimmiherrschaftszeitnzumteifinochamoi!"

Wichtiger Hinweis: Dieser Text erschien am 01.04.12 als Aprilscherz unter "Aktuelles".