Fichte-Gymnasium ist Preisträger des NRW-Wettbewerbes "Schulen ans Wasser"

"light 'n' moor"
Mitglieder der Medien AG

Die Gewinner im Schülerwettbewerb des nordrheinwestfälischen Umweltministeriums standen im Juni 2011 fest: Mit ihrem Beitrag "light 'n' moor" erzielte die Medien AG der Fichte-Schule den 4. Platz von rund 390 eingereichten Einzelarbeiten. Die photographische Erkundung der Niepkuhlen gelang in Kooperation mit dem Kunstverein "Raumordnung e.V."  und dem "Biotop-Patenschaftsprojekt Niepkuhlen". Der Landschaftsverband Rheinland förderte dieses Projekt mit finanziellen Mitteln.

"Nachdem wir im Unterricht das Niedermoorgebiet gewässerökologisch untersucht haben, wollten wir es auch photographisch erforschen", erklärte Karsten Doktor die Motivation der Schülerinnen und Schüler für ihren Beitrag. Die Initiatoren des Projektes, Claudia Neuhaus (wissenschaftliche Leitung) und Manuel Schroeder (künstlerische Leitung), begleiteten die acht Teilnehmer des Fichte-Gymnasiums über einige Wochen in dem Naturschutzgebiet.  Die Niepkuhlen standen immer schon im Fokus von Naturforschern und Naturliebhabern. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit war das Projekt darauf ausgelegt, dass die Schülerinnen und Schüler die Natur als reizvollen Raum für visuelle Erfahrungen erleben und ihren ganz persönlichen Zugang hierzu finden. Manuel Schroeder und Claudia Neuhaus sind überzeugt, dass gerade die Kombination von Kunst und Wissenschaft eine tiefere Bindung an Landschaften "vor Ort" ermöglicht. Getreu der Prämisse "Nur was man kennt, schützt man auch" hoffen die Initiatoren durch diese Art der Kooperation bei den Teilnehmern mit kreativen Mitteln einen Lernprozess auszulösen, der gewährleistet, dass sie Landschaften wie die Niepkuhlen als "ihren" Lebensraum verstehen und schätzen.

Der Beitrag "light ´n´ moor", was soviel heißt wie: "Bringt Licht in den Sumpf", ist das Ergebnis eines vielversprechenden Zusammenwirkens von Kunst und Wissenschaft. Durch die Kooperation dreier lokaler Institutionen, gefördert mit Mitteln des LVR, entstand Kunst als direktes Produkt der naturwissenschaftlichen und sinnlichen Auseinandersetzung mit der Natur. Auch Schulleiterin Frau Fröchte zeigte sich beeindruckt von dem Engagement der Schülerinnen und Schüler. Das entstandene Bildarchiv soll in einer Ausstellung im Rahmen der Veranstaltungen zum 160jährigen Bestehen des Fichte-Gymnasiums im Oktober präsentiert werden.

Weitere Informationen: Schulen ans Wasser