Unser Schulsanitätsdienst stellt sich vor

Nach einer langwierigen und  spannenden Ausbildung durch die Malteser nimmt im November 2011 der Schulsanitätsdienst (kurz SSD) seinen Dienst auf. Ausgestattet mit einem vom Malteser Hilfsdienst gespendeten Erste-Hilfe-Rucksack sorgen nun vorerst fünf Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe für eine medizinische Erstversorgung bei Schulunfällen und für die Absicherung von Veranstaltungen wie dem Tag der offenen Tür, Sportfesten oder sonstigen größeren Veranstaltungen.

Hauptquartier des SSD stellt das Elternsprechzimmer dar, welches nun von Lehrern und den Schülern genutzt wird. Das Elternsprechzimmer wurde dementsprechend mit einer Liege und medizinischem Material ausgestattet. Eine Alarmierung erfolgt durch das Sekretariat über eigens für diesen Zweck angeschaffte Dienstmobilfunkgeräte, welche die diensthabenden Schüler stets eingeschaltet im Unterricht mitführen. Der SSD arbeitet weitgehend autark: So findet im Schulsanitätsdienst eine Eigenfortbildung statt. Jeder, der auf ein relevantes Thema stößt, kann, wenn er möchte, die Anderen darüber informieren.

Die Aufstellung von Dienstplänen übernimmt der Organisatorische Leiter des SSD, Lukas Pesch.  In einer Absprache zwischen der Schulleitung und ihm wurden das Alarmierungssystem und ein Konzept zum Umgang mit einer größeren Anzahl von Verletzten  - ein Fall der hoffentlich nie real werden wird - erfolgreich etabliert. Als Unterstützer und Vater des Ganzen, steht Herr Hüskes unseren fünf Mitgliedern stets zu Seite. 

E-Mail: Der Schulsanitätsdienst

Schulsanitätsdienst probt den Ernstfall

Donnerstag, 10.11.2011, 15 Uhr: Nichts Böses ahnend sitzen die Mitglieder des Schulsanitätsdienstes im Unterricht, als die Meldung eines bisher unklaren Unfalls im Chemieraum eingeht. Das diensthabende Team begibt sich zum Chemieraum, um dort den Verletzten zu behandeln. Dort treffen sie jedoch fünf Verletzte an, alle geschminkt und mit Verletztenkarten um den Hals. Es handelt sich um eine Übung, welche bis zu diesem Zeitpunkt geheim war. Nach der vorgesehenen Erhöhung der Alarmstufe und dem kurze Zeit späterem Eintreffen der Unterstützung erkunden der Organisatorische Leiter und ein Fachlehrer die Lage. Die Aufsicht über eventuelle Gefahrenstellen und Einsatzbefehle werden an die Teams, bestehend aus Schülern und Lehrern, vergeben. Die Rettung der Verletzten aus dem Gefahrenbereich und die Versorgung in einem "sicheren" Raum werden von allen ohne große Probleme über die Bühne gebracht. Um 15:45 Uhr hieß es dann für alle "Einsatzende". In der folgenden Einsatznachbesprechung werden diverse Probleme aufgedeckt und zur Behebung an die entsprechenden Stellen weitergegeben. Alles in Allem wurde die Übung von allen Beteiligten als durchweg positiv bewertet.

Mein Dank gilt vor allem den freiwilligen Verletztendarstellern und Lehrern, ohne deren Hilfe meine Planung nicht aufgegangen wäre.

Lukas Pesch