Emile Parisien Quartet

Donnerstag, 11. März, 20:00 Uhr

Fichte-Gymnasium Krefeld, Aula

Emile Parisien, Saxophone

Julien Touery, Piano

Ivan Gelugne, Bass

Sylvain Darrifourcq, Schlagzeug

Prägende musikalische Eindrücke erhielt Emile Parisien beim Jazzfestival in Marciac, wo er Winton Marsalis, Christian McBride und Johnny Griffin begegnete. Später spielte er an der Seite von Michel Portal, Jacky Terrrasson und

Manu Codija. Das Quartett des vielfach ausgezeichneten Saxophonisten, der mittlerweile zum Bandleader des Zawinul Syndicate avanciert ist, spielt eine Musik, die sich durch Leidenschaft, Energie und künstlerische Kompromisslosigkeit auszeichnet.

Diese jungen Musiker werden auch in Krefeld zu begeistern wissen. Link: Webseite

Eintritt: EUR 8 (Fichte-Schüler haben freien Eintritt.)

Musik wie von einem anderen Stern

Das Emile Parisien Quartet begeistert mit außergewöhnlichem Jazz

Der Jazzabend, der am 11. März in der Aula des Fichte-Gymnasiums stattfand, war mit Sicherheit nicht nur für die jungen Leute und Schüler, sondern auch für die ambitionierten Jazzfans etwas wirklich Neues. Das war nicht irgendein Jazzkonzert, sondern eine vollkommen ungewohnte Erfahrung für alle, die da waren: Denn das Emile Parisien Quartet aus Frankreich überschreitet alle Grenzen, die der Musik heutzutage normalerweise gesetzt sind: Minutenlange Intros, die "nur" aus stimmungsvollen Geräuschkulissen bestehen, scheinbar, aber nur scheinbar ungeplante Ton- und Geräuschabfolgen sowie absolute Freiheit, was Harmonien und Rhythmen angeht, lassen dieses Quartett komplett neue musikalische Gefilde erforschen. Davon abgesehen sind die vier Musiker an Saxophon, Klavier, Kontrabass und Schlagzeug in der Szene wohlbekannt und haben bereits eine beeindruckende Anzahl an Preisen gewonnen. Und die unglaublich gute Stimmung, die unter den vier jungen Franzosen herrschte, hat definitiv auf das Publikum abgefärbt.

Genau wie auch der vorige Jazzabend im Fichte-Gymnasium war also auch dieser Abend äußerst gelungen und wurde dadurch abgerundet, dass man durch die SV bestens mit Getränken versorgt war.

Christian Schulz