CASTOR - mal anders

Herr Dr. Steinwarz empfängt die Gruppe
Guss eines Castors (Foto: Siempelkamp)

Besuch bei der Siempelkamp Nukleartechnik GmbH

Am 17. Juni 2010 besuchten 13 Schüler des Fichte-Gymnasiums, entweder Abiturienten oder Schüler der Stufe 12, zusammen mit Frau Fröchte, Herrn Schüller und Herrn Popovic und Herrn Nowalk von der IHK Mittlerer Niederrhein die Siempelkamp Nukleartechnik GmbH in Krefeld. Dabei wollte sich das Unternehmen nicht nur vorstellen, sondern es gab sogar die Möglichkeit, an diesem Tag den Guss eines CASTORs hautnah mitzuerleben. Der Besuch war Teil der Aktion "Bosse in Schulen", die von der IHK ins Leben gerufen wurde.

So traf man sich also in aller Frühe um 7 Uhr morgens vor den Toren von Siempelkamp, um dann Bekanntschaft mit Herrn Dr. Steinwarz zu machen, dem Geschäftsführer der Siempelkamp Nukleartechnik, welcher die Veranstaltung persönlich leitete. Nach einer kurzen Vorstellung ging es unverzüglich in die Gießerei. Der Guss solch eines CASTORs ist wirklich spektakulär: 160 Tonnen Schmelze werden in knapp 2 Minuten aus drei großen Behältern, sogenannten Pfannen, durch Rohre von unten in die CASTOR-Gussform hineingegossen. Zudem konnte man sich die Öfen ansehen und auch einige "Magnesiumbehandlungen" beobachten, bei denen der Inhalt einer Pfanne auf bestimmte Weise mit Magnesium in Kontakt kommt – das sieht etwa so aus, als würde man eine riesige Wunderkerze anzünden.

Nach dem Guss führte Herr Dr. Steinwarz die Gruppe noch kurz über das Betriebsgelände. Schließlich fand man sich in einem Konferenzraum ein, wo Dr. Steinwarz nun einen kurzen Vortrag über das hielt, was man zuvor gesehen hatte, wobei er den Gießvorgang und die nötigen Vorbereitungen so gut wie möglich erklärte und einige allgemeine Informationen zu seiner Sparte von Siempelkamp gab. Zuletzt erläuterte Frau P. Teller, Personalreferentin, noch, welche Berufschancen und Einstiegsmöglichkeiten es bei Siempelkamp gibt.

Um 11:30 Uhr war die Veranstaltung schließlich zu Ende. Der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn er war nicht nur aufregend, sondern auch interessant und informativ.

Christian Schulz