Erik Elch: Rentiere sind doof!

Autor Jens Höhner

So heißt das neue Buch von unserem Ehemaligen Jens Höhner, der 1993 die Abiturprüfung an unserer Schule ablegte. Erst seit kurzem auf dem Markt und schon ist die erste Auflage beinahe vergriffen. Für Januar 2010 ist eine neue Auflage geplant.

Aber worum geht es eigentlich in dem Buch?

"Die Geschichte. Erik ist ein kleiner Zweibeinelch, der – wie es der Name schon andeutet – auf zwei Beinen läuft und sprechen kann. Er lebt in einer unbekannten Kleinstadt mit dem Namen Elgby, gelegen ganz hoch in Norwegen. Diese Elchstadt ist so klein, dass sie nur auf ganz wenigen Karten zu finden ist, weil die meisten Zeichner Elgby immer vergessen. Da Erik viele deutsche Verwandte und Freunde hat, spricht er Deutsch fließend. Und als der kleine Elch erfährt, dass es in Deutschland nicht nur immer ganz viele Weihnachtsmärkte, sondern sogar eine Stadt gibt, in der immer Weihnachten ist, verlässt er seine Heimat, reist nach Kiel und landet irgendwann in Köln. Dort will er auf einem Weihnachtsmarkt Arbeit finden. In Elgby ist es Erik ohnehin zu langweilig. Der kleine Elch ist eigentlich immer freundlich und tritt jedem offen entgegen. Doch leider wird er ständig für ein Rentier gehalten. Und das ärgert ihn, bisweilen wird der kleine Elch dann schon mal richtig garstig. Denn Rentiere sind nun mal doof, weil sie alle rote Nasen haben und Rudolf heißen.

Der Charakter. Erik ist ein moderner, kleiner Elch. Natürlich hat er ein Handy. Und in seinem Heimatort lernt Erik das Internet kennen – und schätzen. Er begreift sofort, wie man E-Mails schreibt und Suchmaschinen benutzt. Zudem chattet er gern, am liebsten im multinationalen Internetforum "www.elch-in-town.com". Erik lebt in der Jetztzeit. Wie alt er ist, lässt sich schwer sagen, aber Erik muss ein junger Elch sein, schließlich ist sein Geweih noch ganz grün. Denn woher kommt sonst der Ausspruch: "Du bist ja noch ganz grün im Geweih"?. Erik ist, wie gesagt, freundlich, offen, aber auch neugierig und vorwitzig, manchmal richtig dreist und ein bisschen überheblich, wenn ein Rentier ins Spiel kommt. Und er sagt viel zu prompt "Ja", wenn etwas Spaß verspricht oder so wirkt, als wäre es lecker. Stets findet der kleine Elch schnell Anschluss – mit Gianluca, dem Pizzabäcker, mit Kiki, dem griechischen Besitzer einer Imbissbude, dem Kieler Pförtner Hinnerk oder auch mit Harry, dem Obdachlosen aus Berlin, und mit Tarik, dem marokkanischen Gemüsehändler. Oder auch mit Hertha Schmitz, der Vorsitzenden des Bürgervereins in jenem Kölner Viertel, in dem der kleine Elch heute zu Hause ist.

Der Hintergrund. Die Zeit, in der Erik nach Köln kommt, ist das Hier und Jetzt. Immer wieder gibt es Bezüge zu aktuellen Themen, mit denen sich der kleine Elch auseinandersetzen muss, weil er womöglich selbst damit zu tun bekommt. Es geht etwa um Misstrauen gegenüber Fremden, Arbeitslosigkeit und sogar Obdachlosigkeit, aber auch um das erste Weihnachtsfest und den kölschen Karneval. Erik ist ein wirklich cleverer, kleiner Kerl, der eigentlich immer auf die Füße fällt und mit jedem gut auskommt (solange man ihn eben nicht für ein Rentier hält). Ob er indes auch das Tarifsystem der Deutschen Bahn verstanden hat, muss allerdings dahingestellt bleiben. Immerhin schafft es Erik, mehrmals mit dem Zug zu fahren und eigentlich auch immer dort anzukommen, wo er hin möchte. Mit dem Arbeitsalltag gerät Erik aber gelegentlich in Konflikt. Und das führt zu Ärger mit Herrn Schmitt (mit hartem Doppel-"T").

Die Zielgruppe. Dazu gehört eigentlich jeder, der skurrile und nicht ganz erst gemeinte Geschichten mag und eine lebendige Fantasie besitzt, in der kleine Elche Mitbürger sind wie Du und Ich."

Quelle: http://www.erik-elch.de

Klingt interessant, nicht wahr? Auf jeden Fall kann man in Internet Kommentaren entnehmen, dass die Leser bislang begeistert sind. Damit wir auch herausfinden können, dass das Buch lesenswert ist, hat Jens Höhner uns für unsere neue Leseecke ein Exemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

In den nächsten Wochen werden einige Schülerinnen und Schüler das Buch nicht nur lesen, sondern auch kleine Rezensionen schreiben, die wir hier an der Stelle veröffentlichen werden.

Weitere Informationen auf: http://www.erik-elch.de