Erleichterung: Keine Tests oder Arbeiten mehr in der Schule

Gestyltes Auftreten bei Arbeiten gehört der Vergangenheit an.

Wichtiger Hinweis: Dieser Text erschien am 01.04.09 als Aprilscherz unter "Aktuelles".

Das Schulministerium in Nordrhein-Westfalen hat festgestellt, dass die Schülerinnen und Schüler in den letzten Jahren immer mehr belastet werden durch Klassenarbeiten, Lernstandserhebungen und Abschlussprüfungen. Viele verkraften die Anstrengungen im Schulalltag nicht mehr, so dass die Leistungen nicht den Erwartungen entsprechen. In den letzten Monaten hat man viele Kommissionen gegründet, die sich mit der Problematik befasst haben.

Das Ministerium hat nun beschlossen, die Schülerinnen und Schüler dadurch zu entlasten, dass die Anzahl der schriftlichen Leistungsnachweise um 50% gesenkt werden. Darüber hinaus kann man ab sofort die angesetzten Arbeiten zuhause schreiben, und dann per E-Mail an die Schule schicken. Diese Maßnahme ist auch ökologisch recht sinnvoll, da sie eine Anreise zur Schule überflüssig macht. Außerdem entspricht diese Arbeitsweise der täglichen Routine der Schüler, denn auch bei der Anfertigung der Hausaufgaben hat man beliebig viele Quellen zur Verfügung: das Internet, das Lexikon, das Wörterbuch, den Atlas, die Großmutter, und eventuell den Telefonjoker.

Nach einem Blitzerlass ist die neue Regelung ab sofort gültig, und man geht davon aus, dass sich das Leistungsniveau der Schülerinnen und Schüler in unserem Lande durch diese Maßnahme weiter anheben wird, so dass wir damit rechnen können, dass wir in wenigen Monaten ein ähnliches Leistungsniveau haben werden, wie die Mitbürger südlich des Weißwurstäquators.

Der neue Blitzerlass kam für alle Beteiligten recht überraschend, dennoch wird er landesweit begrüßt, und man kann davon ausgehen, dass alle Schulen in unserem Land die neue Bestimmung gerne umsetzen werden, da sie ja offensichtlich eine Leistungssteigerung garantiert.

(Quelle: Schulministerium, 01.04.09)