Wasser marsch!

Mitglieder des Schulsanitätsdienstes

So lautet die gängige Losung bei der Feuerwehr, wenn das Wasser fließen kann. Dass zum Berufsbild des Feuerwehrmannes weit mehr gehört als überdimensionierte "Gardena-Stecksysteme" zu verbinden und mit Tatütata durch die Stadt zu brausen, davon konnte sich der Schulsanitätsdienst des Fichte-Gymnasiums am 23.03.2017 auf der neuen Feuerwache in Krefeld überzeugen.

In einer zweistündigen Führung vom stellvertretenden Leiter der Feuerwache gewährte man Schülerinnen und Schülern Einblicke in Bereiche, die sonst der Öffentlichkeit verborgen bleiben. So konnten wir nicht nur die riesige Garage mit dem Fuhrpark bestehend aus unterschiedlichsten Einsatzfahrzeugen besichtigen, sondern auch die Trainings- und Übungsanlagen für die Einsatzkräfte in Augenschein nehmen. In der fast nagelneuen Feuerwache, so scheint es, wurde an jedes Detail gedacht. So sind zum Beispiel die Spinde der Feuerwehrmänner an ein Lüftungssystem angeschlossen, um den bei einem Brand entstehenden beißenden Gestank abzusaugen, bevor die Kleidung speziell gereinigt wird.

Foyer der Hauptfeuerwache

Weil die Einsätze ein hohes Maß an körperlicher Fitness voraussetzen, gibt es ein komplett eingerichtetes Fitnessstudio, eine Turnhalle, einen Fußballplatz und viele weitere Trainingseinrichtungen. Sehr beeindruckend war ein variierbares Labyrinth aus Käfigen, welches verdunkelt, vernebelt und beheizt werden kann. Darin können und müssen Feuerwehrmänner unter realistischen Bedingungen mit der 15 Kilo schweren Atemschutzausrüstung trainieren. Im hinteren Teil des Geländes gibt es ein Übungsgebäude, in welchem Feuerwehrmänner die Rettung von Personen und das Löschen von Bränden unter Realbedingungen üben können.

Damit die Feuerwehr stets einsatzbereit bleibt, gibt es auch zahlreiche Wartungs- und Reinigungsanlagen auf dem Gelände. So gibt es eine vollausgestattete Werkstatt, damit die schwer beanspruchten Einsatzfahrzeuge gewartet und gepflegt werden können. Nur eines gibt es noch nicht - eine Tankstelle. Dies bedeutet für Einsatzkräfte, dass sie selbst nach kürzesten Fahrten voll besetzt (denn es könnte jederzeit ein Einsatz kommen) zur Tankstelle fahren müssen, zum Volltanken.

Die Schüler und Schülerinnen des Schulsanitätsdienstes sind dankbar für die umfangreiche Führung und werden diesen interessanten Tag in guter Erinnerung behalten. Außerdem nimmt jeder das wohlige Gefühl der Sicherheit mit nach Hause, eine nach den höchsten Maßstäben der Professionalität arbeitende Feuerwehr in der Stadt zu haben.

Christian Schüppel

 

This is the usual motto of the fire brigade when the water can flow. On 23 March 2017 the school paramedic service of the Fichte-Gymnasium at the new fire station in Krefeld was able to see for itself that the job description of a firefighter includes much more than just connecting oversized "Gardena plug systems" and flying through the city with Tatütata.

In a two-hour guided tour by the deputy fire station manager, students were given insights into areas that would otherwise remain hidden from the public. So we were not only able to inspect the huge garage with its fleet of vehicles, but also the training and practice facilities for the emergency forces. In the almost brand new fire station, it seems, every detail has been thought of. For example, the firemen's lockers are connected to a ventilation system to extract the biting stench of a fire before the clothes are specially cleaned.

Because the missions require a high level of physical fitness, there is a fully equipped gym, gymnasium, football pitch and many other training facilities. Very impressive was a variable labyrinth of cages, which can be darkened, fogged and heated. Under realistic conditions, firefighters can and must train with the 15 kg respiratory protection equipment. In the rear part of the grounds there is a practice building where firefighters can practise rescue and extinguishing fires under real conditions.

To ensure that the fire brigade remains ready for action at all times, there are also numerous maintenance and cleaning facilities on the site. There is a fully equipped workshop so that the heavily used emergency vehicles can be maintained and serviced. There is only one thing there is not yet - a petrol station. This means that emergency personnel have to drive to a filling station, to fill up their tanks, even after the shortest of trips.

The students of the school medical service are grateful for the extensive guided tour and will remember this interesting day in good memory. In addition, everyone takes home the comforting feeling of safety and security of having a professional fire brigade in the city.