Erfolgreicher Abschluss der Karate-AG

Linus und Merve

Linus und Merve aus der 5a haben zum Ende der Karate-AG erfolgreich die erste Gürtelprüfung abgelegt. Im Rahmen des Projektnachmittags trainierten die beiden seit Beginn des Schuljahres auf diesen Tag hin. Glücklich nahmen sie nach einer fordernden Prüfung ihre Urkunden aus den Händen des Karatelehrers Ulrich Helbig entgegen. Wir gratulieren den beiden herzlich zur bestandenen Gürtelprüfung.

Karate ist ein Kampfsport, dessen Ursprünge bis etwas 500 Jahre n. Chr. zurückreichen. Chinesische Mönche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten aus gymnastischen Übungen im Lauf der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung. Diese Kampfkunst galt auch als Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung. Als Sport ist Karate relativ jung: Erst Anfang des letzten Jahrhunderts entstand in Japan aus der traditionellen Kampfkunst ein Kampfsport mit eigenem Regelwerk.

Übersetzt bedeutet "Karate-Do" soviel wie "der Weg der leeren Hand". Im wörtlichen Sinn heißt das: der Karateka (Karatekämpfer) ist waffenlos, seine Hand ist leer. Das "Kara" (leer) ist aber auch ein ethischer Anspruch. Danach soll der Karateka sein Inneres von negativen Gedanken und Gefühlen befreien, um bei allem, was ihm begegnet, angemessen handeln zu können.

Im Training und im Wettkampf wird dieser hohe ethische Anspruch konkret: Nicht Sieg oder Niederlage sind das eigentliche Ziel, sondern die Entwicklung und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit durch Selbstbeherrschung und äußerste Konzentration. Die Achtung des Gegners steht an oberster Stelle. (Quelle: Deutscher Karate-Verband e.v. www.karate.de)